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  • AutorenbildLisa Marie

Rezension einer Leserin ♥

Eine meiner Leserinnen, die liebe Annette, hat mir gestern eine wunderschöne Rezension geschickt, in welcher sie ihre Gedanken zu meinem Buch mit mir teilt. Sie ist etwas ausführlicher als meine bisher gesammelten Rezensionen, weshalb ich sie mithilfe dieses Beitrags präsentieren möchte. Mit ihren Zeilen schenkt sie mir sehr viel Wertschätzung und lässt mich zeitgleich ihre Begeisterung spüren … dafür werde ich ihr ewig dankbar sein. Ohnehin liebe ich es, wenn ich Gedanken zu meinem Buch lesen darf, und wurde von meinen Leserinnen und Lesern bisher immer an die Hand genommen. Es tut mir so, so gut, wenn jemand bereit ist, meine Welt zu betreten und mir anschließend mit einer Umarmung antwortet.

 

Meine – ganz persönliche – Rezension zu dem Buch:

Lisa Marie Tietz

Gedichte und Illustrationen

Seelenlast 2022


Es bedurfte dieses Funkens, der „die letzte Glut des Traumes wieder zum Feuer entfachte“, wie L.M. Tietz in ihrer Danksagung schreibt. Sie hat sich ihren lange gehegten Traum erfüllt, einen Lyrik-Band mit ihren eigenen Texten und Illustrationen zu veröffentlichen. Dabei ist zweifellos ein ganz besonderes Buch mit 24 Gedichten entstanden, zu denen die Autorin einzigartige Illustrationen geschaffen hat.


Zum Verständnis ist das Vorwort ein wichtiger Begleiter durch das Buch. L.M. Tietz erlaubt dem Leser, sie zu begleiten „auf eine Reise durch die Zeit, die ich mithilfe meiner Kunst hinter mir lassen konnte“, wie sie schreibt. In ihren Gedichten und Illustrationen hat sie dem Schatten in ihrem Leben Substanz gegeben, beschreibt sie ihre künstlerische Tätigkeit. Wir Leser/innen und Betrachter/innen dürfen ihr durch eine besondere Lebenszeit folgen mit ihren Empfindungen und Gedanken, wie in einem Zwiegespräch – und noch intensiver, durch die nicht ausgesprochenen, aber dennoch deutlich vermittelten Eindrücke.

Mir fallen persönlich in den Gedichten die Doppeldeutigkeiten, die zwei Seiten der weltlichen Dinge auf, wie z.B. einerseits Leben und Wachstum, andererseits Tod und Vergänglichkeit. Das erinnert mich an die Vanitas-Darstellungen auf Gemälden vorheriger Jahrhunderte mit Darstellung der Schönheit, Zärtlichkeit, Sinnlichkeit - und auch die dort bereits unübersehbaren Zeichen von Verwesung, Moder, Schmerz, Trauer. Bei L.M. Tietz unterstreichen ihre modernen Illustrationen diese Eindrücke aus ihren Gedichten.

Der Gedichtband ist kein „Wohlfühlbuch“. Er ist eine poetische Beschreibung eines besonderen Lebens-Schicksals, einer Dunkelheit, in der sich vermutlich schon viele Menschen einmal befunden haben, sich vielleicht noch befinden oder einmal hineingeraten können. Die in Schwarz-Weiß und jeweils mit einer Farbe gestalteten Illustrationen der Autorin unterstreichen die Aussagen der Gedichte.

Der Gedichtband schließt mit dem titelgebenden Gedicht „Seelenlast“. Bis hierher bin ich als Leserin und Betrachterin der Autorin gefolgt. Sie entlässt mich mit den versöhnlichen Zeilen: „... Sodass ich dankbar und geliebt Dir schreibe diese letzte Zeile.“


Für mich ist der Gedichtband ein sehr beeindruckendes Buch, das ich immer wieder zur Hand nehme.


A.S.

 

Ich werde mich ewig an dieser zauberhaften Rezension erfreuen, genauso wie an allen weiteren, die ich bisher erhalten durfte. Danke, dass ihr euch die Zeit für mich nehmt … die Zeit, mein Buch zu lesen, und die Zeit, mir anschließend ein paar Worte zu schenken.


Herzlich,

eure Lisa 💛

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