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MEINE GALERIE

Die Kunst ist der Spiegel

der innersten Seele

— Bettina von Arnim

Klicke gerne auf die folgenden Jahreszahlen, um zu erfahren, was ich in dem jeweiligen Jahr gezeichnet habe.

Grundsätzlich gilt: Auf dem neusten Stand ist meine Galerie allem voran auf Instagram

Gerne lasse ich auf Wunsch von meinen Zeichnungen hochwertige Kunstdrucke erstellen.

Meine Kunst ...

... und wie sie sich entwickelt hat.

Wenn ich heute auf meine ersten Zeichnungen zurückblicke, erkenne ich darin vor allem die Welt, die mich damals verzauberte. Meine Blätter waren bevölkert von Pokémon, gezeichnet in ihrer wohl niedlichsten Gestalt, und sie leuchteten in allen erdenklichen Farben. Farbe gehörte damals ganz selbstverständlich zu meiner Kunst – ebenso wie die Fantasie. Ich verschlang Anime-Serien und -Filme, entwarf eigene Manga-Geschichten und erschuf Figuren, die ihren Ursprung irgendwo zwischen Tagtraum und Wirklichkeit hatten. Meine Zeichnungen spiegelten all jene magischen Welten wider, mit denen ich mich umgab. Sie waren unbeschwert, verspielt und voller Staunen.

Doch irgendwann veränderte sich etwas. Mit dem Heranwachsen begann ich, mich selbst auf eine Weise wahrzunehmen, die mir zuvor fremd gewesen war. Gefühle wurden greifbarer, Gedanken tiefer, und plötzlich öffnete sich ein Zugang zu meinem Inneren, den ich lange nicht gekannt hatte. In genau dieser Zeit geschah etwas Merkwürdiges: Ich hörte auf zu zeichnen. Von einem Tag auf den anderen verstummte die Sprache, die mich bis dahin begleitet hatte. Erst Jahre später begann ich zu verstehen, warum.

Meine Kindheit war von Erfahrungen geprägt, deren Gewicht mir lange nicht bewusst gewesen war. Erst mit zunehmendem Alter erkannte ich die Schatten, die mich bereits seit früher Kindheit begleitet hatten. Man erzählte mir später, dass manche Zeichnungen aus jener Zeit – Zeichnungen, an die ich selbst keine Erinnerung mehr habe – erstaunlich düster gewesen seien. Als hätte ein Teil von mir schon damals versucht, etwas auszudrücken, für das mir noch die Worte fehlten. Vielleicht hatte meine Hand längst verstanden, was mein Bewusstsein noch nicht erfassen konnte.

Als Jugendliche kehrte diese Fähigkeit schließlich zurück. Herz und Seele machten sich bemerkbar und ließen keinen Zweifel daran, dass in mir vieles darauf wartete, verarbeitet zu werden. Und während dieser Jahre kamen weitere Erfahrungen hinzu, weitere Wunden, weitere Geschichten. Doch das ist ein anderes Kapitel.

Bis ich die Kunst schließlich als Ventil für all das entdeckte, sollten noch einige Jahre vergehen. Dann kam jener unscheinbare Tag, an dem ich in einem Karton einen alten Künstlerstift wiederfand – einen tiefschwarzen Pitt Oil Base von Faber-Castell. Ohne große Absicht nahm ich ihn zur Hand und begann zu zeichnen. Ohne Konzept. Ohne Erwartungen. Und doch veränderte dieser Moment etwas.

Wer die neuen Bilder betrachtete, hätte wohl kaum vermutet, dass dieselbe Hand einst bunte Fabelwesen erschaffen hatte. Die Fantasie machte zunehmend der Wirklichkeit Platz. Menschen, Tiere, Bäume – ich wollte die Welt festhalten, wie sie ist, ihr möglichst nahekommen und ihre Details sichtbar machen. Gleichzeitig fanden immer wieder surreale Elemente ihren Weg in meine Arbeiten, als würden sie den Gefühlen eine Stimme verleihen, die hinter dem Sichtbaren verborgen liegen.

Seit jenem Tag habe ich diesen Stift kaum noch aus der Hand gelegt. Bis heute entsteht der Großteil meiner Zeichnungen mit ihm – begleitet von Bleistiften unterschiedlicher Härtegrade, die meine Gedanken und Visionen auf das Papier tragen. Wenn ich die frühen Zeichnungen neben meine heutigen Arbeiten lege, erscheint mir der Weg beinahe unwirklich. Aus verspielten Fantasiewelten entstand Schritt für Schritt ein Stil, der sich dem Fotorealismus annähert. Eine Entwicklung, die ich weder geplant noch vorhergesehen habe und die mich bis heute fasziniert.

 

So düster manche meiner Zeichnungen auch wirken mögen, eines kann ich mit Gewissheit sagen: Die wahre Dunkelheit findet oft ihren Weg in meine Worte. Während meine Bilder selbst in ihren finstersten Momenten noch Raum für Schönheit lassen, kennt meine Schreibkunst kaum Grenzen. Dort dürfen Gefühle ungefiltert hervorbrechen. Dort dürfen Gedanken laut werden. Dort darf alles ans Licht treten, was lange im Verborgenen lag.

Wenn ich schreibe, explodiert das Innere oft mit einer Intensität, die kein Bild jemals vollständig einfangen könnte.

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