top of page

ÜBER MICH

Mein Weg

345584242_2172620479598912_7751511811749957604_n.jpg

„Im Vergleich zu den Strichmännchen der anderen Kindergartenkinder sahen deine immer ganz besonders aus.“

Viele Jahre später hallen diese Worte noch immer in mir nach. Vielleicht, weil sie etwas benannten, das schon lange vor mir selbst sichtbar geworden war: dass mich das Zeichnen begleiten würde wie ein leiser, treuer Schatten. Seit ich denken kann, halte ich einen Stift in der Hand. Schon als Kind verlor ich mich in Linien, Formen und kleinen Welten, die auf weißen Blättern entstanden. Während andere spielten, zog ich Strich um Strich über das Papier und entdeckte darin einen Ort, an dem Gedanken sichtbar und Gefühle greifbar werden konnten. Die Kunst wurde zu meiner ersten Sprache. Und als ich älter wurde, fand ich in der Lyrik eine zweite.

Zwischen Zeichnungen und Gedichten wuchs jedoch noch eine weitere Leidenschaft heran: die Faszination für die Naturwissenschaften. Als nach dem Abitur die Frage nach meinem beruflichen Weg aufkam, stand ich zwischen zwei Welten, die beide einen festen Platz in meinem Herzen hatten. Dennoch fiel die Entscheidung leichter, als man vielleicht vermuten würde.

Kunst war für mich nie etwas, das sich erzwingen ließ. Sie kam leise, zu ihren eigenen Zeiten, und entzog sich jedem Versuch, sie festzuhalten oder zu planen. Ich wusste, dass meine Kreativität Freiheit brauchte – Raum zum Atmen, Raum zum Wachsen. Die Vorstellung, sie an Erwartungen, Fristen oder Aufträge zu binden, erfüllte mich mit der Sorge, genau das zu verlieren, was ich an ihr am meisten liebte.

So führte mich mein beruflicher Weg in die Wissenschaft. 2017 schloss ich meine Ausbildung zur Biologielaborantin mit dem Schwerpunkt molekularbiologische Toxikologie ab. Doch während ich lernte, die Geheimnisse des Lebens unter dem Mikroskop zu betrachten, blieb ein anderer Teil von mir stets bei Stift und Papier.

Die Kunst verließ mich nie. Sie wartete in den Abendstunden, in stillen Momenten zwischen Alltag und Verpflichtungen, in Notizbüchern voller Gedanken und Skizzen. Dort entstanden Gedichte, Zeichnungen und Fragmente von Geschichten. Mit jedem Jahr wuchs der Wunsch, all das nicht länger nur für mich zu bewahren.

Als ich 2019 begann, meine eigenen Gedichte zu illustrieren, nahm eine Vision Gestalt an. Zunächst war sie kaum mehr als ein flüchtiger Gedanke, ein fernes Bild am Horizont: ein eigenes Buch. Doch je öfter ich dieses Bild vor meinem inneren Auge sah, desto weniger war ich bereit, es wieder loszulassen. Aus einer Idee wurde ein Traum. Aus einem Traum wurde ein Versprechen an mich selbst.

Und schließlich wurde daraus Wirklichkeit.

Im August 2022 hielt ich mein erstes Buch in den Händen: Seelenlast“.

Ein Werk, in dem sich Worte und Bilder begegnen – und in dem all die Jahre ihren Platz gefunden haben, in denen die Kunst mich begleitet, getragen und immer wieder zu mir selbst zurückgeführt hat.

20201017-Lisa-Marie&Robin-0107_edited.jpg

Abgesehen von meiner künstlerischen Ader ...

EIN PAAR FAKTEN

  • Ich liebe es zu kochen, baue selbst Gemüse und Kräuter an, ernähre mich vegetarisch und entdecke immer mehr vegane Alternativen

  • Auch Videospiele sind seit meiner Kindheit ein fester Bestandteil meines Lebens

  • Musik spielt eine große Rolle für mich und reicht von Metal bis hin zu instrumentalen Liedern von Filmen und Spielen

  • Ich treibe sehr viel Sport, vor allem mit Fokus auf Kraftausdauer-Training und Krafttraining mit eigenem Körpergewicht, finde aber auch sehr gerne zur Ruhe bei einer kleinen Yoga-Einheit

  • Ich bin sehr gerne draußen und wandere am liebsten durch dichte Wälder

  • Ich bin introvertiert, sehr gerne alleine, blühe in einer Gesellschaft aber trotzdem auf, insofern ich mich in ihr wohlfühle

  • Ich liebe den Regen, sternenklare Nächte, den milden Herbst und kalte Wintertage

Noch Fragen?

Dann kontaktiere mich gerne über mein Kontaktformular:

bottom of page